Die Bedeutung der Krankengymnastik bei der Behandlung des Morbus Bechterew

Der Verlauf der Erkrankung ist durch frühzeitig einsetzende intensive und regelmäßig unter ärztlicher Kontrolle durchgeführte medikamentöse und physikalische, vor allem krankengymnastische Behandlung entscheidend zu beeinflussen.
Durch die sachgemäße, intensive und regelmäßig durchgeführte krankengymnastische Behandlung kann eine weitgehende Beweglichkeit erhalten oder - wo das nicht der Fall ist - wenigstens eine Verfestigung befallener Wirbelsäulenabschnitte in funktionell günstiger Stellung erreicht werden, so dass keine schwerwiegenden Funktionsbehinderungen auftreten.

Vor allem ist die Krankengymnastik von besonderer Bedeutung für eine gute Beweglichkeit und Dehnbarkeit des Brustkorbes und somit zur Erhaltung einer optimalen Atemfunktion.
Die durch Schmerzen und Ruhigstellung verursachte Muskelschwäche, insbesondere im Bereich der Rückenstreckung, wird verhindert. Regelmäßige krankengymnastische Übungen können eine Besserung des Krankheitsprozesses herbeiführen.

Die Krankengymnastik ist in jedem Stadium der Bechterew-Krankheit notwendig.

Ergänzend zu der eigentlichen Krankengymnastik sind spielerisch-sportliche Betätigungen zu empfehlen, die im Kreise der Familie und Freunde durchgeführt werden können.
Besonders geeignet sind Skilanglauf und Volleyball.
Diese Sportarten unterstützen die Behandlung wesentlich.
Auf dem Therapiesektor bietet die Bremer Vereinigung Morbus Bechterew mit ihrem Therapieangebot wertvolle Hilfe.

Die Bremer Vereinigung Morbus Bechterew e. V. bietet wichtige Therapiemaßnahmen für Bechterew-Patienten an. Dazu gehört z. B. auch Volleyball!

Mehr Informationen siehe Internet- Links über Morbus Bechterew.